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Predigten und Kleingruppen |
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BETÄTIGEN - 26. Februar 2006
Befähigen – wie wir unsere Talente entdecken. Bei anderen und bei uns selber.
Das war das Thema letzte Woche.
Betätigen – wie wir unsere Gaben tatsächlich einsetzen. Und nicht länger davon träumen.
Darum geht es in dieser Woche – und ich muss ihnen sagen: Wer das Thema der letzten Woche rein theoretisch verstanden hat, hat sich getäuscht. Sitzend auf der Kirchenbank kann man herausfinden, wie belastungsfähig das Steißbein ist, aber man hat ja noch mehr Talente!
Herausfinden, was wir können, können wir, wenn wir es tun. Vielleicht gelingt es nicht. Versuch und Irrtum.
Vielleicht können wir es noch nicht – wir müssen es üben und lernen.
Vielleicht gelingt das auch gleich gut und wir spüren: Das ist mein Element!
Lassen Sie mich eine kleine Geschichte erzählen.
In einer kleinen Stadt gibt es eine große Schule, ein richtiges Schuldorf: Von der Grundschule bis zum Abitur, alle Schularten, alle Abschlüsse. Viele hundert Schülerinnen und Schüler jeden Tag. Und – das ist der Trend: Immer länger dauert der Schultag: Von morgens 7 bis abends 5 sind die Kinder aus dem Haus: Ganztagsschule, so heißt das Stichwort.
In den Kirchengemeinden klagt man über immer weniger Kinder und Jugendliche in den Kreisen. Wie sollen wir die noch erreichen, wenn die nur noch ein paar Stunden am Wochenende Zeit haben?
Da passiert etwas. Neben der Schule lag ein Gehöft. Ein alter Bauer lebte da, am Ende ganz allein. Der Bauer stirbt und die Kirchengemeinde bekommt Post vom Gericht:
Sie haben geerbt! Die Scheune, die etwas abseits steht, mit einigen Grundstücken, dazu etwas Kapital. Doch das Erbe ist an eine Bedingung geknüpft: „Machen Sie aus der Scheune eine Jugendkirche. Ich habe jeden Tag die vielen Jungen und Mädchen gesehen. Die brauchen einen Halt. Ich setze auf Sie!“ So die Worte im Nachlass an den Kirchenvorstand.
Können Sie sich die Diskussion vorstellen? Soll man das Erbe annehmen oder ausschlagen? Es ist an Bedingungen geknüpft! Was lastet man sich da auf? Ist das nicht eine Nummer zu groß?
Peter, aus dem Kirchenvorstand war schon in der alten Scheune. Hat gesehen, wie viel man da noch bauen und machen müsste. Doch er sieht nicht die Probleme, sondern hat eine Vision. Wie im Traum sieht er die Jugendlichen dort arbeiten: Er sieht einen Schreinermeister aus dem Ort – schon in Rente aber absolut fit – mit den Jugendlichen Möbel bauen. Irgendwo steht eine Gitarre und ein paar von den Kids singen. Und an jedem Sonntagabend ist Jugendgottesdienst in der Scheune. Mehr träumt er nicht, aber er weiß: Das ist mehr als ein Traum.
KARTE: LEITUNG
Er ruft am nächsten Tag eine Freundin an und erzählt ihr davon: Die ist sofort Feuer und Flamme, ruft ihn nach einer halben Stunde zurück und hat schon einen Plan bereit, wie man vorgehen müsste, wie man die Arbeit strukturieren müsste, um was man sich kümmern muss, welche Fördergelder man abrufen könnte, in Wiesbaden, Berlin und Brüssel. Was man beachten muss, aber kein Problem sei, wenn man es weiß!
KARTE: ORGANISATION
In der nächsten Kirchenvorstandssitzung wird lange darüber geredet. Was für eine Verantwortung! Keine Frage, dass die Meinungen hin und her gehen. Doch als Peter seine Idee darstellt, meldet sich auf einmal einer der älteren Kirchenvorstandsmitglieder zu Wort: Er sagt: Ich glaube, das ist der Weg, den Gott uns schickt. Macht das – meine Kräfte habe ich nicht mehr: Vor 20 Jahren hätte ich gerne mit angepackt, aber legt los!
KARTE: GLAUBEN
Mutig entscheidet sich der ganze Kirchenvorstand für das Projekt Jugendkirche, obwohl viele Fragen noch offen sind. Im Gottesdienst erzählt einer von den Herausforderungen und Ängsten. Am Tag darauf ruft ein Schreinermeister an – war es der aus Peters Traum? – und sagt: Da würde ich gerne helfen? Wie geht das?
KARTE: HANDWERKLICHE FÄHIGKEIT
Eine Frau meldet sich und sagt: Ich würde gerne in alle Klassen der Schule gehen und vom Projekt erzählen. Es wäre doch gut, wenn wir die Kinder und Jugendlichen schon beim Ausbau der Scheune dabei haben. Und tatsächlich - sie geht los – geht in die Klassen und trifft den richtigen Ton. Beim ersten Treffen sind 30 Schüler da!
KARTE: EVANGELISATION
Vor und während und nach der Arbeit haben die Jugendlichen Hunger. Eigentlich immer. Eine richtige Feld-Küche ist das erste, was aufgebaut wird und eine Frau aus der Gemeinde kümmert sich um alles. Leicht geht es von der Hand und schon helfen einige mit.
KARTE: GASTFREUNDSCHAFT
All das kostet mehr Geld als der Bauer mitvererbt hat. Deswegen bittet der Kirchenvorstand um Spenden und muss nicht lange warten. Viele zeigen sich großzügig: Einmal oder mehrere Male oder schreiben dazu: Ich spende jetzt und werde das auch weiter unterstützen. Was für eine Hilfe!
KARTE: GEBEN
Ein Freund des Schreinermeisters ist dabei – nicht lange so begabt für die Hölzer und Latten, aber irgendwie hat er den richtigen Ton, mit den Jugendlichen zu reden. Nicht von oben herab, sondern auf Augenhöhe redet er mit ihnen. Er ist ehrlich und viele erzählen im während der Arbeit in der Scheune. Er wird ein richtiger Begleiter für viele!
KARTE: HIRTENDIENST
Bald ist die Jugendkirche fertig. Nicht alle Teamer und Mitarbeiter bleiben dabei. Es kommt wie es kommen muss, es gibt Probleme und Widerstände. Es gibt Streit ums Geld und es gibt da plötzlich eine Frau, die kommt nicht oft – denn sie hat nicht viel Zeit und manchmal ist sie krank. Doch wenn sie da ist, gibt sie all den Mitarbeitern und den Jugendlichen Mut. Ohne, dass sie es groß weiß oder einsetzt, tröstet sie.
KARTE: BARMHERZIGKEIT
Sie wissen, was auf diesen Karten steht?
Das sind Charismen aus den Charismenlisten des alten und neuen Testaments. Charis ist griechisch, heißt Gnade – und Charismen, sind „Gnadengaben“ – Geschenke in meinem Leben, Fähigkeiten, die der Glaube an Christus in mir weckt.
Vielleicht sagen Sie – mit Recht: Ich kenne viele Menschen, die haben diesen Begabungen, ohne Christ zu sein: Leiten, Organisieren, Bauen, Ermutigen, Trösten. Das stimmt: Es gibt auch natürliche Begabungen, die durch mein Gene, meine Erziehung, das Vertrauen, das mir Eltern und Freunde in mein Leben gelegt haben, mein Wesen prägen.
Doch die These hier lautet: Der christliche Glaube weckt noch ein anderes Profil: Möglicherweise gleiche, möglicherweise noch ganz andere Fähigkeiten und Gaben. Das Vertrauen, das Gott mir schenkt, aus Gnade, aus unverdienter Liebe, weckt eine Kraft, die für andere wichtig ist. Nicht um es Gott zu beweisen, sondern einfach, weil der Einsatz der Gabe, anderen gut tut.
FLIPCHART: GABEN
Nun gibt es im Leben einer Gemeinde aber nicht nur begabte Menschen, sondern es gibt auch eine Fülle von Aufgaben. Nicht nur beim Bau der Jugendkirche, sondern im täglichen Leben der Gemeinde: Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Organisation, Gespräche im Kindergartenausschuss, Schlichten von Streit, Finanzüberwachung, Besuche bei Alten und Kranken, Besuche bei Neuzugezogenen, usw., usw.
Lange haben wir nicht danach geschaut, dass die Menschen mit den richtigen Begabungen zu ihren Aufgaben gefunden haben. Wir haben es dem Zufall überlassen, indem wir immer dann, wenn eine Aufgabe offen war, gefragt haben: Wer macht das bitte? Oder in später Stunde im Ausschuss: Kann das niemand übernehmen?
Und dann meldet sich ein pflichtbewusster Mensch, der schon zuviel macht, es ist nicht seine Aufgabe und nicht seine Gabe, aber er sieht die Notwendigkeit.
Wie es dem Menschen mit der Arbeit geht, haben wir lange nicht gefragt.
Wer wundert sich dann noch, dass viele Menschen müde werden.
Die Aufgaben sind aber zweifellos da!
FLIPCHART: AUFGABEN
Wie finden die Menschen mit den richtigen Gaben zu den Aufgaben?
Es gibt hier noch mehr Faktoren, die für das Gelingen meiner „Betätigung“ verantwortlich sind. Entscheidend ist dabei das Ziel!
FLIPCHART: ZIEL
Wenn ein Ziel vor Augen steht und man mit jedem Schritt spürt, dass man dem Ziel entgegengeht, dann geht man wie auf Rädchen. Dann macht man auch Dinge, die einem nicht unbedingt entsprechen.
Ist das Ziel klar? Beim Bau der Jugendkirche stand es vor Augen, wofür der ganze Aufwand!
Was ist unser Ziel?
Wir haben uns einmal ein Leitbild gegeben hier in Traisa und gerne wiederhole ich es:
Wir wollen
· Gottes Liebe feiern
· Gottes Gaben ausleben
· Menschen Heimat geben
· Mit Generationen zusammenleben
Wie bei der Fahrt zum Urlaub. Da steht man in Göschenen im Stau – noch 15km zähflüssig bis zum Gotthardtunnel, doch man weiß: Das Ziel sind die Palmen vom Lago Maggiore und man sitzt gern auch mal im Stau.
Noch ein weiteres kommt hinzu:
Es gibt Aufgaben, die viel Kraft und Zeit kosten. Es gibt Menschen, die ihre persönlichen Gaben haben. Aber jeder Mensch hat nicht nur ein unterschiedliches Gabenprofil, sondern auch eine unterschiedliche Kapazität und Kraft, die er oder sie einbringen kann:
FLIPCHART: KAPAZITÄT
· Vielleicht kann ich nur 3 Stunden in der Woche mitarbeiten, weil meine Familie mit den Kindern mich voll braucht.
· Vielleicht kann ich nur wenig einsetzen, weil der Beruf gerade zuviel von mir verlangt und ich nicht in der Lage bin andere Ziele zu setzen.
· Vielleicht kann ich nur wenig Verantwortung übernehmen, weil ich gesundheitlich Probleme habe und nicht will, dass die Arbeit ruht, nur weil ich nicht kann.
All das haben wir in der Vergangenheit kaum beachtet. Unser Begriff vom Betätigen, von ehrenamtlicher Arbeit ist gerade in Deutschland ein Pflichtbegriff „einer muss es ja machen“. Waren Sie schon mal in einer Kindergruppe, in einer Musikgruppe oder in einer Übungsstunde, die einer geleitet hat, der sagt: „einer muss es ja machen“ – ich hoffe, sie haben es gut überstanden.
Zur Kapazität gehört auch die Fertigkeit, die ich mir erworben habe – viele Menschen haben z.B. künstlerische oder musikalische Fähigkeiten. Aber es gibt eben Gaben, die muss man durch Training wecken und durch Praxis am Leben halten. Ich würde mich auch nicht von einem hochbegabten Chirurgen operieren lassen, der das in den Sommerferien nur noch als Hobby betreibt!
Ein letzter Faktor noch:
FLIPCHART: GEMEINSCHAFT
Wie gut ist die Gemeinschaft mit denen, mit denen ich zusammen unterwegs zum Ziel bin. Helfen wir uns? Trösten wir uns? Haben wir Spaß miteinander? Ermutigen wir uns? Spornen wir uns an?
Oder beäugen wir uns kritisch? Lassen wir uns nicht hochkommen und stellen uns Fallen? Kommen wir uns zu nahe oder gehen wir uns aus dem Weg?
Ganz viel entscheidet sich hier!
Und nun schreibe ich noch ein letztes Wort hinein.
ZEIT
All das ist immer nur eine Momentaufnahme. Vieles ändert sich immer wieder, vielleicht nur unwesentlich, aber spürbar: Die Gemeinschaft im Team, meine Kapazität für eine Aufgabe, das Ziel einer Gemeinde je nach den Herausforderungen, die gestellt werden, und so ergeben sich auch neue Aufgaben – und immer wieder entdecken Menschen neu ihre Gaben!
Das alte Ehrenamtsdenken war – besonders in Deutschland. Da gibt es eine Aufgabe und der Pfarrer drückt dir irgendwann einen Schlüssel in die Hand und nach 20 Jahren gibst du mit grauem Haar Schlüssel und Aufgabe mit gleichem Pathos an deinen Nachfolger weiter.
Das haben einige gemacht. Sind sogar zum Segen geworden. Gabe und Aufgabe, Ziel und Gemeinschaft, Kapazität haben gestimmt. Das gab es und gibt es. Aber die Latte lag für alle anderen hoch, und wer das nicht geschafft hat, fühlte sich oft genug als Versager und ist gar nicht mehr aufgetaucht, obwohl er gerne etwas anderes probiert hätte.
Mit der Zeit ändert sich vieles und wir wollen als Gemeinde in Zukunft mehr danach schauen. Wir haben das Ziel, jedes Jahr mit jedem ehrenamtlichen Mitarbeiter zu reden: Was tust du? Ist es erfüllend? Bist du gut vorbereitet? Fühlst du dich am richtigen Platz? Geht es dir gut mit den Menschen in deinem Kreis? Willst du hier oder woanders noch ein Jahr dabei sein?
Niemand wird mehr gebucht für 20 Jahre! Aber wenn einer am richtigen Ort ist, natürlich kann und soll er oder sie 20 mal ein Jahr für Gott geben!
Was für ein Segen und was für ein gelingendes Leben, wenn man das spürt, dass Gott einen braucht!
Vielleicht haben Sie eben bei der Geschichte von der Jugendkirche gedacht:
„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ –Wunderbar und einmalig, beim Start einer großen Sache dabei zu sein. Widerstände zu überwinden, Richtfest zu feiern, Einweihung – alles mit der Kraft der ersten Stunde, so kommt es einem vor. Aber wie geht es weiter, wie bleibt das über Jahre hinweg?
Sie alle kennen die Geschichte vom barmherzigen Samariter – ich muss die nicht noch einmal erzählen!
Sie ist eine Geschichte, die über Jahre hinweg ziemlich moralinsauer weitererzählt wurde, um einen Begriff von pflichtbewusstem und aufgabenorientierten Ehrenamt zu proklamieren. Der böse Priester und der böse Levit, die denken nur an sich selbst. Der gute Samariter denkt an die anderen.
Ein Wahres ist dabei: Wenn einer sagt: Ich habe diese und jede Gabe, ein ganz besonderes Profil: Leitung, Musik und Kreativität und, und und…
Und wenn es darum geht, die Toiletten nach dem Gemeindefest durch zu sehen, wenn es darum geht, den Gemeindebrief auszutragen, wenn es darum geht, nach dem Gemeindefest zu helfen beim Aufräumen, und ich bin mir aufgrund meines exquisiten Gabenprofils zu schade für alles, was anfällt, dann kann etwas nicht stimmen. Dann brauchen wir das Beispiel des barmherzigen Samariters: Menschen, die einfach anpacken – und es gibt immer wieder viele Dienste, die wir dann gemeinsam tun können – und unser Gemeinschaftssinn wächst dabei.
Und wenn einer verwundet am Weg liegt – oder allein und niedergeschlagen im Foyer beim Kirchenkaffee steht, dann braucht es die Liebe, ohne die alles nichts ist, die mich dann zum anderen treibt.
Doch ich will Ihr Augenmerk noch auf einen anderen Punkt richten und dazu lese ich noch mal vor:
33 Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn
sah, jammerte er ihn;
34 und er ging zu ihm, goß Öl und Wein auf seine Wunden und verband
sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn.
35 Am nächsten Tag zog er zwei Silbergroschen heraus, gab sie dem Wirt
und sprach: Pflege ihn; und wenn du mehr ausgibst, will ich dir's bezahlen, wenn
ich wiederkomme.
Jesus erzählt diese Geschichte bis zu diesem Schluss und das ist heute entscheidend, weil es Mitarbeit freigibt: Jede Aufgabe und jede Gabe, jeder Dienst hat einen Anfang und ein Ende. Man darf Dienste auch abgeben. Man soll Menschen die erste und die zweite Meile begleiten – wenn man Kraft hat, noch länger, aber man kann auch auf die Gemeinschaft hoffen und einander helfen.
Wir als Kirchengemeinden haben allerdings die diakonischen Aufgaben in den vergangenen Hundert Jahren immer mehr an die diakonischen Werke und Einrichtungen delegiert und schauen kaum noch hin. Und wundern uns, dass uns in den Gemeinden oft Liebe und Mitgefühl fehlt!
Aus Angst vor zukünftiger Überlastung fangen wir erst gar nicht an.
Vielleicht war nur diese Angst der Grund für Priester und Levit, vorbeizugehen. Ich kann sie gut verstehen.
Reden Sie in dieser Woche darüber!
· Wie können wir Aufgaben und Gaben verbinden?
· Wie können wir Kapazitäten unseres Lebens richtig einschätzen?
· Wie können wir Ja und Nein sagen, wenn wir beides dürfen?
· Welches Ziel motiviert uns?
· Welche Gemeinschaft stärkt uns? Oder suchen wir danach?
Am Ende kein Warnhinweis zu Arzt oder Apotheker, aber das muss ich sagen. Intensive Beschäftigung mit diesem Text und der dahinter stehenden Liebe von Jesus Christus kann Ihr Leben verändern.
Aber vielleicht geht es ja gerade darum!
Wir sind einen Moment still und ich bete…
Herr, ich bin schon oft vorbeigegangen,
wenn ich Menschen in Not sah,
aus Angst, damit nicht fertig zu werden.
Vergib mir die Kälte, die mich beherrscht hat.
Wecke in meinem Leben die Liebe
und schenk mir die Freiheit,
meine Gaben und Kräfte richtig zu sehen,
schenk mir vor allem Menschen,
mit denen ich gemeinsam deine Liebe feiern kann
und dir nachfolgen kann.
Amen.
| © Evangelische Kirchengemeinde Traisa Pfarrer Andreas Klein |
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