"Das verzeih ich dir nie!"

Warum Vergebung nicht vergeblich ist...

Gottesdienstreihe in Traisa im Mai-Juni 2002

"Liebe Menschen in unserer Gemeinde!

Viele Menschen standen in diesen Tagen im Mai und Juni 2002 ganz unter dem Eindruck des schrecklichen Amoklaufs von Erfurt. Das dort Geschehene sprengt alle Vorstellung. Der ganze Fragekomplex von Kränkung, Schuld, Verletzung und Vergebung öffnet sich in den Diskussionen und Talkshows und bleibt oft oberflächlich.

Aber es braucht nicht erst solch einen Anlass, um darüber zu reden. Manchmal sind es schon kleine Bemerkungen im Zusammenleben der Familien und in der Schule, auf der Arbeit: Sticheleien, die einen kränken. Vergebung fällt schwer. Lange noch ärgert „man sich“ und überlegt, wie man das bei nächster Gelegenheit „zurückzahlen“ kann.

Wir haben uns in diesen Gottesdiensten mit diesem Thema beschäftigt. Warum und wie Gottes Geist frei macht. Was Vergebung so schwer macht und wie sie möglich wird. Dabei ist auch die Frage zu stellen, was wirkliche Schuld ist und wo unser schlechtes Gewissen uns Fallen stellt.

Die Predigten der Gottesdienste finden Sie hier:

Warum und wie Gottes Geist frei macht. 
(Pfingstsonntag, 19.5. 2002)

Warum Vergebung so schwer ist.
(Trinitatis, 26. 5. 2002)

Wege zur Vergebung und wie man um Vergebung bitten kann.
(1. So. n. Trinitatis, 2. 6. 2002)

Ab- und Auswege des Ausgleichs.
(2. So. n. Trinitatis, 9. 6. 2002)

Die Kurzform der Predigtreihe:
(am 12. 5. 2002 bei "Kreuz und Quer" in Kehl)

Buchtipp:

Martin Grabe:

Lebenskunst Vergebung.
Befreiender Umgang mit Verletzungen.

Verlag der Francke-Buchhandlung

ISBN 3-861222-534-4

Die Gottesdienstreihe nimmt viele Impulse dieses Buches auf.

 

 
© Evangelische Kirchengemeinde Traisa
Pfarrer Andreas Klein
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